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Ergotherapie

ergotherapie einleitung 185ist eine gezielte Therapieform, die auf das selbständige Handeln des Patienten ausgelegt ist.

Sie kommt zum Einsatz bei Menschen mit sehr verschiedenartigen Störungen. Ziel ist es, die individuellen Fähigkeiten im täglichen Leben, im Beruf oder in der Schule zu verbessern.

Fachbereiche, in denen wir tätig sind:
Pädiatrie, Psychiatrie, Neurologie, Orthopädie/Chirurgie, Geriatrie

Es kann zwischen folgenden Behandlungsansätzen gewählt werden:

  • Motorisch-funktionelle Behandlung
  • Sensomotorisch-perzeptive Behandlung
  • Neuropsychologisch-orientierte Behandlung / Hirnleistungstraining
  • Psychisch-funktionelle Behandlung
  • in Einzeltherapie und / oder Gruppentherapie
  • Unter Umständen ist auch eine Behandlung in der Häuslichkeit notwendig und sinnvoll.

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Hirnleistungstraining

… dient der Therapie von Störungen des Gehirns als Folge von Erkrangungen.

…insbesondere werden kognitive Störungen behandelt (also unter anderem Gedächtnis, Wahrnehmung, Konzentration, Aufmerksamkeit). Die Patienten üben im Bereich der Selbstversorgung, Alltagsbewältigung und zum Teil auch in Bezug auf das eigene Verhalten. Welche Funktionen genau trainiert werden, wird am Anfang der Therapie zusammen mit dem Patienten besprochen und festgelegt. Wir unter nutzen unter anderem das sog. Neurotraining (ein Therapieprogramm von Verena Schweizer).

Schienenversorgung

… beinhaltet die Herstellung und Einzelanpassung von Funktions- und Lagerungsschienen.

Schienen sorgen für eine optimale Lagerung oder Fixation, um Schmerzen zu lindern, ungünstige Gelenkstellungen zu vermeiden und zur Vorbeugung von Kontrakturen (Bewegungseinschränkungen in Gelenken). Dies dient dem Schutz der Gelenke. So werden unter bestimmten Umständen normale Bewegungen wieder möglich.

Die Schienenversorgung wird vom Arzt verordnet.

Sensorische Integrationstherapie

… beinhaltet das Verarbeiten und Ordnen von unterschiedlichen Sinnesreizen im Gehirn, um eine zielgerichtete Handlung zu ermöglichen.

Diese Therapie wird unter anderem zur Förderung der Entwicklung von Kindern eingesetzt. Eine sichere Verarbeitung der Reize (wie hören, sehen, riechen, fühlen, Gleichgewicht und andere) wird als Voraussetzung für optimales Lernen betrachtet. Störungen können sich z.B. in „Ungeschicklichkeit“ oder verminderter Aufmerksamkeit äußern. In der Therapie werden sog. Reizangebote gesetzt, die auf den aktuellen Stand des Kindes abgestimmt sind. Für eine optimale Entwicklung der Kinder sollten diese die Welt be“greifen“ und mit allen Sinnen erfahren können.

Anwendung bei:

  • Entwicklungsstörungen
  • Minimaler cerebrale Dysfunktion (McD)
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Hyperaktivität
  • Hypoaktivität
  • Aufmerksamkeitsstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Teilleistungsschwäche
  • Lese-Rechtschreibstörung
  • • Verhaltensauffälligkeiten

Behandlung motorischer und sensorischer Funktionsbeeinträchtigungen

… zielt auf die Therapie von Krankheiten der Knochen, Gelenke, Sehnen, der Muskulatur und der Nerven - vor allem der Arme und des Rumpfes.

Diese Krankheiten führen z.B. zu Muskelverkürzungen, Kontrakturen (Bewegungseinschränkungen in Gelenken) oder verkürzten Narben, schlechter Feinmotorik, Haltungsverschlechterungen, Kraftverlusten, Entzündungen (wie Rheuma), Abnutzungserscheinungen, Missempfindungen und Störungen des Tastsinns. Wir möchten hier v.a. die Beweglichkeit und Kraft verbessern sowie Schmerzen lindern und die Sensibilität (Fühl –und Tastsinn) verbessern. Bei dieser Therapieform setzen wir sehr oft das Paraffinbad ein.

Psychisch funktionelle Behandlung

…therapiert Störungen der psychosozialen und sozioemotionalen Funktionen.

Dazu zählen unter anderem: Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen, Somatoforme Störungen (körperliche Beschwerden ohne organische Ursache), Depressionen, Affektive Störungen, Sucht-/Abhängigkeitserkrankungen, Belastungsstörungen und vor allem auch Zustände nach traumatischen Ereignissen und stressbedingte Probleme. Ziele sind je nach Patient psychische Stabilisierung und Aktivierung, Verbesserung des Antriebs, der Motivation, aber auch die Erhöhung von Merkfähigkeit, Konzentration und Ausdauer. Häufig ist das Selbstvertrauen der Patienten beeinträchtigt, worauf wir in der Therapie ebenfalls eingehen. Die Patienten erhalten Strategien und Anreize, um ihren Alltag selbständig neu und effizient strukturieren können. Außerdem erlernen sie Entspannungstechniken.

Ein wichtiger Aspekt ist die Arbeit auf kunsttherapeutischer Basis. Sie bietet die Möglichkeit, die eigenen kreativen Möglichkeiten zu entdecken und darüber psychische Probleme zu verarbeiten.

Arbeits- und Belastungstraining

… soll die Fähigkeiten, die für den Arbeitsprozess wichtig sind, verbessern bzw. überhaupt wieder vermitteln.

Ein Schwerpunkt liegt u.a. auf der Schulung von Konzentration, Merkfähigkeit, Aufmerksamkeit, Orientierung und Gedächtnis. Aber auch Planung von Handlungen, Lösen von Problemen und das Training der körperlichen Ausdauer sind wichtig. Dabei orientieren wir uns an den Aufgaben, die der Beruf an den Patienten stellt.

Training der Aktivitäten des täglichen Lebens

…findet bei Patienten Anwendung, die durch ein Ereignis (z.B. eine Operation, eine Krankheit oder auch seit der Geburt) körperliche bzw. geistige Beeinträchtigungen haben und dadurch ihre täglichen Verrichtungen nicht oder nicht mehr selbständig ausführen können.

Das Training zielt auf eine bestmögliche Selbständigkeit. Die Behandlung umfasst Bereiche wie persönliche Hygiene(z.B. duschen, Toilettengang), an- und auskleiden, Mobilität (gehen, laufen, aber auch das Nutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln und des Autos), Kommunikation (sprechen, schreiben, telefonieren), Haushaltsführung, Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme sowie Behördengänge. Das Training dreht sich aber auch um Hilfsmittelversorgung, Wohnraumanpassung und die Beratung der Angehörigen.

Tiergestützte Therapie

… bezieht ein ausgewähltes Tier in die Therapie ein, um beim Patienten über besondere Impulse den Therapieerfolg zu beschleunigen und zu festigen.

Ergotherapie, tiergestuetzte Therapie

Sie soll und kann keine bestehende Therapieform ersetzen, sondern stellt eine erweiterte Möglichkeit dar, auf die v.a. Kinder, aber auch Erwachsene sehr gut reagieren. In unserer Einrichtung kommt unsere Beagle-Hündin Indie zum Einsatz.

Neurophysiologische Behandlungsverfahren

… werden eingesetzt, wenn es sich um eine Beeinträchtigung oder eine Entwicklungsstörung der Funktionen des Gehirns oder Rückenmarks handelt.

dazu gehören Erkrankungen wie:

  • Schlaganfall
  • Schädel- und Hirnverletzungen
  • Morbus Parkinson
  • Multiple Sklerose
  • Polyneuropathien
  • Rückenmarksverletzungen und -erkrankungen

Wir nutzen folgende Behandlungsverfahren:

  • Bobath
  • Affolter
  • PNF
  • Johnston Splint
  • Perfetti
  • Spiegeltherapie
  • Arm-Basis-Training
  • Arm- Fähigkeits-Training

Ziel ist es, bei den genannten Patienten physiologische (normale) Bewegungsmuster anzubahnen und die Haltungskontrolle wiederherzustellen.

Johnston Splint

…stellt eine Luftdruckbandage(Splint) dar. Dieser stabilisiert z.B. den Arm, während am unteren Rumpf tonusaufbauende Übungen gemacht werden. Dabei erfährt der Arm Druck- und Bewegungsreize, die bei der Therapie hilfreich sind.

Spiegeltherapie

…kann bei den o. g. Erkrankungen, aber auch nach Amputationen und bei Schmerzsyndromen eingesetzt werden.

Ein Spiegel wird in der Mitte des Körpers so aufgestellt, dass die betroffene oder amputierte Seite vom Spiegel verdeckt ist. Die gesunde Seite ist für den Patienten im Spiegel sichtbar. Bei den Übungen mit der gesunden Seite schaut der Patient nur in den Spiegel. So entsteht für den Patienten der Eindruck, er könne die betroffene Seite normal mitbewegen. Die entsprechenden Hirnareale werden angesprochen und es wird die betroffene Seite besser wahrgenommen. Die Spiegeltherapie ist immer eine begleitende Methode. Es muss eine starke Konzentration bis zu 20 Minuten möglich sein.

Perfetti

… ist entwickelt worden für Schlaganfallpatienten von Prof. C. Perfetti.

Nach diesem Konzept steht am Anfang jeder Bewegung die Bewegungsplanung im Gehirn. Dafür ist eine funktionierende Wahrnehmung notwendig. Ziel ist das Wiedererlernen normaler Bewegungen. Der Patient stellt sich bei den Übungen die Bewegung präzise vor. Dafür muss er ausreichend aufmerksam sein.

Armbasistraining/Armfähigkeitstraining

… ist entwickelt worden für Schlaganfallpatienten von Prof. C. Perfetti.

Arm-Basis-Training nach Christel Eickhof:

Bei diesem Training sollen alle Muskelgruppen einzeln und gezielt angesteuert werden können. Durch ständiges Üben und Wiederholen einzelner Bewegungen können Verbesserungen erzielt werden.

Wir beüben in dieser Therapie isolierte dynamische Bewegungen in drei Stufen:

  • Bewegungen ohne Halteaktivität
  • mit Halteaktivität
  • und komplexe Bewegungen mit Halteaktivität und dynamischer Bewegungskontrolle

Arm- Fähigkeits-Training nach Thomas Platz

Dies ist ein spezifisches Programm für Patienten mit leichteren Armparesen.

Es wird gezielt beübt:

  • die Fähigkeit den Arm präzise zu führen
  • schnelle Wechselbewegungen mit den Fingern auszuführen
  • die Geschicklichkeit beim Greifen von Gegenständen
  • die Zielbewegungsfähigkeit der Hand
  • die Fähigkeit der Handruhe

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