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Osteopathie

Was ist Osteopathie ?

weitere therapie osteopathieJede Struktur, jedes Gewebe, jedes Organ im menschlichen Körper bewegt sich. So zeigt sich das Leben in der Natur. Diese Bewegung wird in der Osteopathie zur Diagnostik und Therapie genutzt. Fehlende oder eingeschränkte Bewegungen geben einen Hinweis auf eine Störung der natürlichen Struktur und Funktion des Gewebes oder Organs. Diese können die Gesundheit des ganzen Körpers beeinträchtigen.

Mit osteopatischen Behandlungen können diese Einschränkungen oder veränderten Bewegungen aufgespürt und reguliert werden, damit die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiv werden können. Dabei wird der Mensch immer in seiner Ganzheit betrachtet vom Bewegungsapparat, über Organe, Körperflüssigkeiten bis hin zu psychischen und sozialen Einflüssen. Beschwerden und deren Ursachen befinden sich oft weit voneinander entfernt.

Ein Ostoepath arbeitet dabei mit seinen Händen, die feinfühlig den Körper untersuchen und beeinflussen. Auch die Osteopathie hat ihre Grenzen. Sie ist kein Allheilmitel, sondern eine Methode, die die Schulmedizin gut ergänzen kann. Dort wo die Selbstheilungskräfte des Menschen versagen, kann auch sie nicht weiterhelfen.  
Geschichte

Vor ca. 130 Jahren erforschte und entwickelte der Arzt Andrew Taylor Still in Amerika die Grundlagen der Osteopathie und begründete damit eine neue alternative Behandlungsstrategie.

Die damaligen Mediziner arbeiteten mit teils mittelalterlichen Methoden und wenig Fachwissen. Dies bewegte ihn dazu, nach alternativen Möglichkeiten zu suchen und seine anatomischen und physiologischen Kenntnisse weiter zu entwickeln.

Die Osteopathie wurde seitdem von verschiedenen Osteopathen weiterentwickelt und verbreitet zu einer in sehr vielen Ländern anerkannten Form der manuellen Medizin.
Anwendungsgebiete

Es gibt drei große Bereiche der Osteopathie:

  • Die parietale Osteopathie beschäftigt sich mit dem Bewegungsapparat und dessen Erkrankungen. Sie behandelt die verschiedenen Probleme und Verletzungen der Gelenke und der Wirbelsäule mit der beteiligten Muskulatur und deren Faszien.
  • Die viscerale Osteopathie befasst sich mit dem internistischen Bereich (innere Organe und Gefäße). Problemfelder hier sind  Verdauungsstörungen, Operationsfolgen (Narben), funktionelle Störungen von Lunge, Leber, Herz, Magen, Darm, Nieren und andere. Auch urogenitale Probleme wie Inkontinenz, Menstruationsbeschwerden, Erektionsbeschwerden, Wechseljahrbeschwerden, Fruchtbarkeitsprobleme sind Teil dieses Behandlungsgebietes. Hier kann auch präventiv gearbeitet werden: rechtzeitige Verbesserung der Organfunktionalität kann späterem Organversagen bzw. -schaden u. U. vorbeugen. Schwangerschaft und Geburt können unterstützt und begleitet werden.
  • Die craniosacrale Osteopathie widmet sich der Region des Kopfes. Beschwerden wie Kopfschmerzen/Migräne, Hals- Nasen- Ohrenbereichsproblemen (Nasennebenhöhlenentzündung, chronische Mittelohrentzündung, Mandelentzündung, Schluckbeschwerden, Tinnitus, Schwindel und anderes) sind Behandlungsgebiete. Weiterhin können Kiefergelenksproblematiken/Bissregulation (begleitend zur zahnmedizinischen/kieferorthopädischen Behandlung) unterstützend therapiert werden.

Osteopathie bei Kindern

Neben den oben aufgeführten Möglichkeiten kommen hier geburtsbedingte Schädel- und Gesichtsverformungen, Schiefhals, Kiss-Syndrom, Hüftdysplasie, Skoliose, Entwicklungsverzögerungen, Konzentrationsstörungen, Hyperaktivität u.a. für Behandlungen in Frage. Behinderungen können begleitend therapiert werden.

Einschränkungen

Die Osteopathie ist keine Notfallmedizin; akute und schwere Erkrankungen bzw. Verletzungen sind zuerst schulmedizinisch zu behandeln. Infektionskrankheiten, Tumore und psychische Erkrankungen bedürfen ärztlicher Behandlung.

Behandlungen

In der Erstbehandlung - ca. 60 min. - ist eine ausführliche Befundaufnahme enthalten. Bei Kleinkindern verringert sich die Zeit um ca. 20-30 min. Für alle Folgebehandlungen (abhängig vom Bedarf) sind in der Regel 30 min. Behandlungszeit ausreichend.

Osteopathie ist eine selbst zu bezahlende Behandlung (siehe Preisliste). Einige gesetzliche Krankenkassen übernehmen teilweise die Kosten. Bitte informieren Sie sich dort über die jeweilige Regelung.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.osteopathie.de

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